Versammlung des Walliser Weinbaus
Im April 2025 führte die Dienststelle für Landwirtschaft (DLW) die Versammlung des Walliser Weinbaus durch, an der Winzerinnen und Winzer sowie Einkellerer aus dem Wallis teilnahmen. Ziel des Treffens war es, eine Reihe von Massnahmen festzulegen, die in die künftige Branchenstrategie aufgenommen und bei der anstehenden Revision der Verordnung über den Rebbau und den Wein berücksichtigt werden sollen. Für die Konzeption und Leitung dieses Austauschnachmittags hat die DLW die FDDM beigezogen. Letztere war dafür verantwortlich, die Diskussionen zu leiten und einen konstruktiven Dialog zwischen den Akteurinnen und Akteuren der Weinbranche zu fördern.
Ziele:
- Den Akteurinnen und Akteure der Branche Gehör schenken und den Dialog zwischen ihnen fördern
- Die Bedürfnisse der Akteurinnen und Akteure der Branche sowie ihre Erwartungen gegenüber dem Kanton ermitteln
- Auf Grundlage der identifizierten Bedürfnisse gemeinsam ein Programm mit konkreten Massnahmen erarbeiten, das umgesetzt werden muss
Umgesetzte Massnahmen:
- Planung und Leitung eines zweisprachigen Workshops für Winzerinnen und Winzer sowie Einkellerer, die Direktzahlungen erhalten
Auswirkungen und Ergebnisse:
- Zusammenkunft von mehr als 250 Akteurinnen und Akteure des Sektors, um sich über die Herausforderungen der Berufe im Rebbau und in der Weinwirtschaft auszutauschen
- Priorisierung der Bedürfnisse des Sektors für die kommenden Jahre
Testimonial:
Welchen konkreten Nutzen brachte die Versammlung?
Der Austausch hat das gegenseitige Verständnis zwischen den Akteuren der Walliser Weinbranche verbessert. Die vorgeschlagenen Massnahmen dienen nun als Grundlage für eine umfassende Revision der kantonalen Weinbaugesetzgebung.
Welchen Mehrwert bot die Begleitung durch die FDDM?
Beeindruckend war, wie es einem sehr kleinen Team gelang, die Äusserungen von 250 Teilnehmenden in den drei Diskussionsphasen zu bündeln und zu strukturieren. Mit ihrer Expertise sorgte die FDDM für einen Rahmen, der dem Austausch förderlich war. Das Team stellte zudem sicher, dass sich alle in die Diskussion einbringen konnten. Das stärkte nicht nur die Aussagekraft der Ergebnisse, sondern sorgte auch für positive Rückmeldungen und grosse Motivation bei den Teilnehmenden nach der Versammlung.
Gérald Dayer, Chef der DLW

