Migr&ART – ein Programm, das Kunst und Migration verbindet

Das von der FDDM entwickelte und betreute Projekt Migr&ART steht an der Schnittstelle zwischen Kunst und Migration und setzt auf Kultur, um Denkanstösse zu Integration, Zusammenleben und veränderten Wahrnehmungen zu geben. Es bietet Kunstschaffenden die Möglichkeit, gemeinsam mit Menschen mit Migrationshintergrund künstlerisch tätig zu werden. So entsteht ein Rahmen, der Begegnungen und den Austausch fördert und Projekte ermöglicht, die Themen wie Integration, Vielfalt und sozialen Zusammenhalt aufgreifen. Die aus dieser Zusammenarbeit hervorgegangenen Werke werden anschliessend in renommierten kulturellen Einrichtungen einem breiten Publikum präsentiert.


Ziele:

  • Einen Rahmen für Begegnungen und kreatives Arbeiten schaffen
  • Künstlerische Werke einem breiten Publikum, auch ausserhalb der Kunstszene, zugänglich machen
  • Die Kulturvermittlung fördern, um das Engagement der gesamten Bevölkerung zu stärken
  • Verbindungen schaffen, zum Nachdenken und zum Gespräch anregen, neue Perspektiven eröffnen
  • Zu einem besseren Verständnis der Herausforderungen und Chancen der Integration von Ausländerinnen und Ausländer im Wallis beitragen

Beteiligte Partner: Das Manoir de Martigny, das Zentrum Epicentre, das Festival der fünf Kontinente, der Kunstverein Oberwallis, die Kollektivunterkunft «Gästehaus St. Ursula», das Festival Frauenstimmen in Brig, der Kanton Wallis


Umgesetzte Massnahmen:

  • Umsetzung des Projekts in zwei Walliser Gemeinden: Brig und Martinach
  • Rund neunmonatiger partizipativer Prozess mit regelmässigen Treffen zwischen Kunstschaffenden und Teilnehmenden, um sich kennen zu lernen, über ihre Kernaussagen nachzudenken und ein oder mehrere gemeinsame Werke zu schaffen
  • Ausstellung und/oder Präsentation der Arbeit(en)
  • Durchführung von Aktionen zur Kulturvermittlung

Auswirkungen und Ergebnisse: Beginn des Projekts im Jahr 2025 mit fünf Kunstschaffenden und fünf Gruppen von Menschen mit Migrationshintergrund